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Casino Locarno – Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Tür-/Alarmmanagement, EMA, Alarmvisu
Casino Locarno – Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Tür-/Alarmmanagement, EMA, Alarmvisu

Videoüberwachung für das Casino Locarno

AUFGABENSTELLUNG

Wichtige Voraussetzung für die Konzession

Die Anlage des Casino Locarno hatte ihr End-of-Life erreicht, und gleichzeitig stand die Konzession der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) zur Erneuerung an. Das neue durch Siaxma erstellte Sicherheitskonzept diente der Eingabe bei der ESBK. Die Casino-Leitung wollte sich bestmöglich dafür aufstellen. Die Anzahl der Konzessionen legt der Bundesrat fest und erteilt diese für eine Dauer von 20 Jahren. 2023 vergab er die Konzessionen für die Jahre 2025 bis 2044, darunter auch für das Casino Locarno. Nach diesem positiven Bescheid überführten wir das Sicherheits- in ein Betriebskonzept und begannen mit der Detailplanung: Welche Komponenten werden benötigt? Wo platzieren wir die Leser, Bewegungsmelder usw.? Wie sind die Abläufe? Auch die Nachführung der Gebäude- und Anlagenpläne war essenziell. Das Alter der vorgängigen Installation machte einen Komplettersatz unumgänglich. Das hat auch mit den stets steigenden regulatorischen Anforderungen und den grossen Datenmengen zu tun, die vor allem bei der Videoüberwachung anfallen.

  • Videoüberwachung //-
  • Zutrittskontrolle // -
  • Tür- und Alarmmanagement // -
  • Einbruchmeldeanlage //-
  • Alarmvisualisierung

AUF EINEN BLICK

Die wichtigsten Eckdaten zum Liefer- und Installationsumfang

37

Anzahl Leser

111

Überwachungskameras

48

EMA-Komponenten

HERAUSFORDERUNG

Keine Störung des Spielbetriebs

Wie der Direktor des Casinos, Michael Boyschau, erklärt, waren die Erwartungen insofern sehr hoch, da eine zentral gesteuerte Komplettlösung gesucht war für die Zutrittskontrolle, das Tür- und Alarmmanagement, die Videoüberwachung sowie eine integrierte Einbruchmeldeanlage. Bis dahin waren diese Funktionen in separate Systeme unterteilt, der Aufwand für die Bedienung und Wartung erheblich. Nicht nur das Alter der bestehenden Anlage, sondern auch des Gebäudes selbst erforderten gründliche Abklärungen und die Unterstützung der langjährigen Mitarbeitenden.

Hinzu kam der knappe Zeitrahmen für die Umsetzung, um für die bevorstehende Abnahme durch die ESBK bereit zu sein. Und ganz wichtig: Der Spielbetrieb durfte durch die Installationsarbeiten nicht unterbrochen oder gestört werden. Das hiess, jeweils am Vormittag und bis zur Türöffnung um 11 Uhr in den öffentlichen Bereichen möglichst effizient voranzukommen, um dann im Keller eher Hintergrundarbeiten zu erledigen.

LÖSUNG

Den Betreiber zur Unabhängigkeit befähigen

Solch anspruchsvolle Projekte sind umso erfolgreicher, je besser die Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Systemintegrator funktioniert. Wir konnten uns in Locarno voll und ganz auf das Casino-Team verlassen. Dessen gute Kenntnisse der bestehenden Anlage, des Gebäudes und der gesetzlichen Anforderungen halfen uns, zielgerichtet und effizient zu planen und umzusetzen. Man stelle sich vor: Die neue Videoüberwachung haben wir parallel zur alten aufgebaut, ohne je einen Unterbruch zu haben. Eines unserer Hauptziele war es, den Kunden zu befähigen, die Installation möglichst autonom zu betreiben. Das heisst unter anderem, neue Mitarbeitende eröffnen, Konfigurationen vornehmen, Berechtigungen und Türen freigeben. Also viel mehr Unabhängigkeit vom Lieferanten als vorher. Das geht so weit, dass z.B. jede/r Mitarbeitende in der «Surveillance – dem zentralen Kommandoraum – per Drag & Drop die Auswahl und Anordnung der Kamerabilder auf dem Monitor selber bestimmen und für sich abspeichern kann. Bei Schichtwechsel genügt ein Mausklick, und die Oberfläche wechselt. Diese Flexibilität des Systems führte dazu, dass die (nicht unübliche) anfängliche Skepsis bei einigen Mitarbeitenden schnell zu Akzeptanz wurde.

Das System entlastet das Team

Durch die Integration von Zutrittskontrolle, Tür- und Alarmmanagement TMS, Video und EMA – wir haben übrigens auch das ganze Netzwerk erstellt – ist das System zentral steuerbar. Ist das Haus dadurch auch sicherer geworden? «Absolut, die hochmoderne Anlage ist für uns leichter zu betreiben, und die automatischen Alarme und Meldungen helfen unseren Leuten, effizienter zu sein und einen besseren Überblick über den Spielverlauf zu haben. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern erlaubt uns, unseren Gästen mehr Aufmerksamkeit zu schenken», bestätigt Michael Boyschau.

Referenzbericht Casino Locarno