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Kann Zeiterfassung ein Burnout verhindern?

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„Home Office immer beliebter.“ „Der Unsinn des Home Office.“ „Glaubenskrieg ums Home Office.“ So und ähnlich tönen die Schlagzeilen, die uns in den letzten Jahren um die Ohren geschlagen werden. In seinem Referat an der Hausmesse der Siaxma AG plädierte Prof. Dr. Hartmut Schulze grundsätzlich für dieses Arbeitsmodell, machte aber klar: Wenn schon Home Office, dann richtig.

Emotionen, Widersprüche und Ratschläge lösen sich ab in der Debatte um Sinn und Unsinn der „mobil-flexiblen“ Arbeit, wie Schulze den alternierenden Einsatz am offiziellen Arbeitsplatz und zuhause nennt. Er ist Dozent an der Hochschule für Angewandte Psychologie der FHNW in Olten und präsentierte am dritten Tag der SiMu eindrückliche Praxisbeispiele und Studienergebnisse seines Instituts. Yahoo, der amerikanische Suchdienst beispielsweise, beordere seine Mitarbeiter wieder zurück ins Büro, wusste kürzlich die New York Times zu berichten. 20 minuten Online hingegen schrieb: „Mit Home Office wäre die Schweiz noch produktiver.“ Diese These könnte stimmen, wenn man bedenkt, dass bereits 27% der Arbeitstätigen tageweise (durchschnittlich 1 Tag pro Woche) zuhause arbeiten – womit die Schweiz im oberen Drittel von Europa mitmischt – sich jedoch 66% aller Angestellten diese Möglichkeit wünschen (HR-Barometer ETH Zürich, 2010). Die Erfahrung zeigt, dass es Arbeitnehmern schon genügt, zu wissen, dass sie das Home Office nutzen könnten – auch wenn sie es schlussendlich doch nicht tun.

Vor- und Nachteile 

Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Die Vorteile des flexiblen Arbeitens äussern sich nach Aussagen von Routiniers u.a. in der grösseren Gestaltungsfreiheit der Work-/Life Balance, der reduzierten Reisezeit, der Nähe zur Familie und vor allem im ungestörten, konzentrierten Arbeiten. Denn im Zeitdruck und den regelmässigen Störfaktoren liegt die wahre Ursache von Überlastung und Burnout. Der Mythos zum Beispiel, man könne arbeiten und gleichzeitig Kinder hüten, hält sich trotzdem hartnäckig. Weil die Zufriedenheit von Heimarbeitenden zunimmt, bleiben gesundheitliche Risiken – z.B. durch „Rund-um-die-Uhr-Arbeiten“ – überschaubar.

Erfolgsfaktoren

Die massive Verschiebung der letzten Jahrzehnte in Richtung Wissensarbeit macht das Heimbüro überhaupt plausibel. Trotzdem hängt laut Hartmut Schulze vieles von der Selbstmanagement-Kompetenz des betreffenden Mitarbeiters, von der technischen Infrastruktur und nicht zuletzt von der Führungskultur ab. Eigenverantwortung und Vertrauen der Vorgesetzten nannten die Teilnehmer einer Befragung der FHNW bei Swisscom und SBB am häufigsten als Erfolgsfaktoren des Home Office Modells. Insbesondere wünschen sich Arbeitnehmende, auch solche, die das Home Office bereits praktizieren, klarere Abmachungen. Diesbezüglich besteht vor allem bei Vorgesetzten im unteren und mittleren Management noch Verbesserungspotential.

Zeiterfassung gegen Selbstüberschätzung

Ein wichtiges Hilfsmittel zur Vermeidung von potentiellen Überlastungserscheinungen und zum Selbstmanagement ist laut Hartmut Schulze die Arbeitszeiterfassung, sei dies als einfaches „Tagebuch“ oder mittels professioneller Software, wie sie Siaxma anbietet. Und zwar nicht, weil der Gesetzgeber es verlangt, sondern weil man sich bezüglich Arbeitsaufwand leicht überschätzt bzw. den Aufwand für eine bestimmte Aufgabe unterschätzt. Die möglichst unmittelbare Dokumentation von geleisteten Stunden dient somit als „Gesundheits-Controlling“ und Führungsinstrument. Hier liegt Siaxma mit ihrer neuen Zeiterfassungs-App fürs iPhone also genau richtig. Die klar verständliche Bedienoberfläche ermöglicht die einfache Eingabe der Arbeitszeiten und Abwesenheiten von unterwegs und informiert die Benützerin jederzeit über ihren Soll-/Ist-Saldo auf Tages-, Wochen- und Monatsbasis. Eine Kalenderübersicht erleichtert das Zurechtfinden und nachträgliche Korrekturen.

Webterminal ebenfalls standortunabhängig

Mobilität auch mit der Browserlösung für die Zeiterfassung: Das Siaxma® Webterminal eröffnet im Vergleich zur App noch viele weitere Eingabe- und Ausgabe-Optionen. Arbeitszeit- und Leistungs-, resp. Projektdaten werden zu aussagekräftigen Berichten aufbereitet und geben dem Mitarbeiter wie dem Vorgesetzten wichtige Hilfsmittel an die Hand. Auch Visierungen und Freigaben erfolgen über diese Plattform, und zwar über bis zu neun Hierarchiestufen.

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Link: Verschiedene Zeiterfassungslösungen 

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